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8 Jahre nach den letzten gemeinsamen Konzerten
ging es endlich wieder los
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Dies schrieb die KN:
Zurück aus dem Schwabenland:
Gesche Clasen Band
im
NachtcaféGrooves für ein relaxtes Wohlgefühl
verbreitete Gesche Clasen mit ihrer Band im Nachtcafé. Alles weich,
alles im warmen Rot, alles ganz unaufgeregt.
Maßvoll relaxte Nachtclubatmosphäre legt sich wie ein
Stövchen über den Mittwochabend im Nachtcafé.
Gesche Clasen ist
zurück in der Stadt, und es scheint, als wolle
sie nach neun Jahren Schwabenland kein großes
Aufsehen um ihre Rückkehr machen. Sinnlich siedende Querflötentöne,
begleitet von ihrer abgeklärt pulsierenden Band aus Volker Linde
(Gitarre), Martin Moldenhauer (Piano), Harry Kretzschmar (Bass),
Peter Weise (Schlagzeug) und Sönke Liethmann
(Percussion).
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Dies ist keine Nacht der kompositorischen
Explosionen und exaltierten Improvisationen. Melodien wie Cantaloupe
Island und Comin' Home Baby prägen ein entspannt dahin groovendes
Konzert, das keine dauerhaften Akzente setzen kann, dafür aber
fehlerfreie Luftigkeit garantiert. Nur manchmal,
wenn
Lindes Gitarre wie aus dem Nichts in
Jazz-Rock-Gefilde abgleitet, horcht man auf. Aber dann geht
es allein um den Geschmack, denn auch diese Austritte werden im
lockeren Trab geführt, ohne viel Staub aufzuwirbeln
oder tiefe Spuren zu hinterlassen, stilistisch
und technisch unantastbar. Aber bei solch gestanden
Musikern hätte es ruhig etwas turbulenter zugehen dürfen.
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Doch trotz des rhythmischen Dreiers aus Schlagzeug, Bass und
Percussion ziehen die Arrangements nicht so richtig an. Moldenhauer
sorgt mit seinem jazzig-funkigen
Minimalismus am Fender-Rhodes für
zusätzlich wattierte Ruhe. Darüber arbeitet Gesche Clasen auf ihrer Flöte
ganz unaufgeregt und mit virtuosem Gespür für ätherische Harmonien.
So wird zwar jeder Song tanzbar, doch ins Schwitzen würden heute nur
Untrainierte geraten. Die Geschwindigkeit des Gigs orientiert sich an der
Geschwindigkeit "unserer kleinen Stadt". Für Aufsehen
sorgt man so nicht, aber das Wohlgefühl aus Vertrautheit und Einverständnis benebelt
die Sinne. Man nimmt sich zurück, groovt sich ein und redet locker
über das, was locker macht. Gesche Claasen ist zurück und es scheint, als
wäre sie nie fort gewesen.
Von Manuel Weber
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Das Nachtcafe war gut besucht, es war ein Heimspiel. Viele Bekannte
waren anwesend und selbst Richard hat es sich nicht nehmen lassen,
die Reise von Lübeck zu machen.
Dank für die Fotos.
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